Technology Based Assessment … in Afghanistan

Foto: Nasir Mahboob

Am Zentrum für technologiebasiertes Assessment (TBA-Zentrum) des DIPF entwickeln und erforschen Fachleute aus den unterschiedlichsten Disziplinen gemeinsam computerbasierte Verfahren zur Erfassung von Lernergebnissen. Die Teams vereinen Expertise aus Psychologie, Informatik, Psychometrie und Ingenieurswesen. Sie unterstützen Erhebungen wie das Nationale Bildungspanel oder die internationalen PISA-Studien. Jüngstes Beispiel: Das Zentrum begleitet im Rahmen eines GIZ-Projektes ein Verfahren, mit dem in Afghanistan Schülerinnen und Schülern für die Aufnahme in Modellschulen ausgewählt werden. Dr. Jean-Paul Reeff hat die Arbeiten koordiniert, Angelika Sichma war dafür zuständig, die am DIPF und der Universität Luxemburg entwickelten Aufgaben für die computergestützte Kompetenzmessung aufzubereiten. Wir haben die beiden in Frankfurt zum Gespräch getroffen.

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Alles aus einer Hand: „Die Frankfurter Lehrerbücherei am DIPF ist eine Brücke zwischen Schulpraxis und Bildungsforschung“

Foto Angelina Gandak
Angelina Gandak

Angelina Gandak ist Bibliothekarin der Frankfurter Lehrerbücherei. Hier im DIPFblog erklärt sie, wem die Bücherei welche Vorteile bietet:

„Neben der Frankfurter Forschungsbibliothek betreibt das DIPF auch die Frankfurter Lehrerbücherei, bei der der unterrichtspraktische Aspekt zum tragen kommt.

Die am DIPF angesiedelte, von der Stadt Frankfurt finanzierte Bibliothek versorgt mit ihren aktuellen unterrichtspraktischen Medien für Studium und Beruf Schulpädagoginnen und -pädagogen während ihrer gesamten Berufslaufbahn – vom Lehramtsstudium, über das Referendariat bis zum Schuldienst – mit fachlichen Informationen.

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Lokale (Micro)Services in der global vernetzten virtuellen Forschungswelt – die Frankfurter Forschungsbibliothek des DIPF

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Simon Rettelbach

Von Dr. Simon Rettelbach
„Nicht weniger als ein neues Wissenschaftsparadigma hat die Wissenschaftstheorie unter dem Schlagwort e-Science für „enhanced Science“ ausgerufen: Der Terminus steht für neue Arbeitstechniken, Werkzeuge und Kommunikationsplattformen in einer digitalen und ubiquitär – also allgegenwärtig – vernetzten Umwelt. Und tatsächlich haben sich Forschung und Wissenschaft unter diesen Voraussetzungen grundlegend verändert. Neue (und nicht mehr ganz so neue) Webtechnologien erleichtern die Kommunikation und Kollaboration der Forscherinnen und Forscher dramatisch. Sehen sich diese zudem noch der Bewegung der Open Science verpflichtet, bieten ihnen Webplattformen Möglichkeiten, auch ein breites Publikum außerhalb des Elfenbeinturms der Wissenschaft an ihren Erkenntnisgewinnen partizipieren zu lassen.

Welche Rolle aber spielt die Frankfurter Forschungsbibliothek als Instituts- und pädagogische Spezialbibliothek des DIPF in einer Welt, in der jede Publikation weltweit nur einen Klick entfernt ist, der Forschungsprozess zunehmend virtualisiert und Forschungsergebnisse tagesaktuell in die Welt gebloggt werden?

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„OER immun gegenüber Einfluss durch Unternehmen“

DREI FRAGEN AN Axel Kühnlenz und Ingo Blees vom Informationszentrum Bildung (IZB) des DIPF, an dem neben zentralen Forschungs- und Informationsinfrastrukturen auch der Deutsche Bildungsserver koordiniert wird, beantworten Fragen zum Einfluss von Unternehmen auf Unterrichtsmaterialien, die Qualitätsstandards der einzelnen Portale des Bildungsservers und was sich durch die Open Educational Resources (OER) ändert.

Frage: „Der Deutsche Bildungsserver verfügt über unterschiedliche Portale, einen Newsletter und Dossiers zu aktuellen Themen. Unter anderem kann man bei Euch auch nach Unterrichtsmaterialien, Projektangeboten, Weiterbildungsangeboten, nützlichen Kontakten und anderen Informationen rund um Bildung suchen. Auch Nutzerinnen und Nutzer können etwas einstellen. Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, welche Links und Hinweise aufgenommen werden, beziehungsweise stehen bleiben können?“

Ingo Blees: „Sämtliche Einträge sind bei uns händisch und intellektuell geprüft, das heißt, wir beschäftigen dafür qualifizierte, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Derzeit sind es im engeren Sinne acht Bildungsserver-Redakteurinnen und -Redakteure an der Koordinierungsstelle hier am IZB des DIPF, die laufend Einträge ergänzen und aktualisieren oder Veraltetes löschen. Weiterlesen

„Wissensproduktion muss wirken“

Christoph Schindler (2. von links) und Professor Rockwell bei der
Christoph Schindler (2. von links) und Professor Rockwell bei der „Around the World“-Konferenz in Kanada. Foto: Trevor Chow-Fraser, University of Alberta

Die Digitalisierung sämtlicher Gesellschaftsbereiche macht auch vor der Wissenschaft nicht halt und verändert das wissenschaftliche Arbeiten. Einer der DIPF-Mitarbeiter, der sich federführend damit befasst, was diese Entwicklung für die Bildungsforschung und ihre Wirkung bedeutet, ist Dr. Christoph Schindler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Informationszentrum Bildung des DIPF und Koordinator des Projektes Centrum für Digitale Forschung in den Geistes-, Sozial- und Bildungswissenschaften (CEDIFOR) und des Bereichs eHumanities am IZB. Über die Leibniz-Gemeinschaft wurde die University of Alberta in Edmonton (Kanada) auf Schindler aufmerksam und lud ihn nach Nordamerika ein, wo er als deutscher Experte für Digital Humanities an zwei wissenschaftlichen Konferenzen teilnahm und am Lehrstuhl von Professor Geoffrey Rockwell Kontakte und neue Impulse sammeln konnte. Hier im DIPFblog berichtet er davon:

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