Lokale (Micro)Services in der global vernetzten virtuellen Forschungswelt – die Frankfurter Forschungsbibliothek des DIPF

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Simon Rettelbach

Von Dr. Simon Rettelbach
„Nicht weniger als ein neues Wissenschaftsparadigma hat die Wissenschaftstheorie unter dem Schlagwort e-Science für „enhanced Science“ ausgerufen: Der Terminus steht für neue Arbeitstechniken, Werkzeuge und Kommunikationsplattformen in einer digitalen und ubiquitär – also allgegenwärtig – vernetzten Umwelt. Und tatsächlich haben sich Forschung und Wissenschaft unter diesen Voraussetzungen grundlegend verändert. Neue (und nicht mehr ganz so neue) Webtechnologien erleichtern die Kommunikation und Kollaboration der Forscherinnen und Forscher dramatisch. Sehen sich diese zudem noch der Bewegung der Open Science verpflichtet, bieten ihnen Webplattformen Möglichkeiten, auch ein breites Publikum außerhalb des Elfenbeinturms der Wissenschaft an ihren Erkenntnisgewinnen partizipieren zu lassen.

Welche Rolle aber spielt die Frankfurter Forschungsbibliothek als Instituts- und pädagogische Spezialbibliothek des DIPF in einer Welt, in der jede Publikation weltweit nur einen Klick entfernt ist, der Forschungsprozess zunehmend virtualisiert und Forschungsergebnisse tagesaktuell in die Welt gebloggt werden?

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„Wissensproduktion muss wirken“

Christoph Schindler (2. von links) und Professor Rockwell bei der
Christoph Schindler (2. von links) und Professor Rockwell bei der „Around the World“-Konferenz in Kanada. Foto: Trevor Chow-Fraser, University of Alberta

Die Digitalisierung sämtlicher Gesellschaftsbereiche macht auch vor der Wissenschaft nicht halt und verändert das wissenschaftliche Arbeiten. Einer der DIPF-Mitarbeiter, der sich federführend damit befasst, was diese Entwicklung für die Bildungsforschung und ihre Wirkung bedeutet, ist Dr. Christoph Schindler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Informationszentrum Bildung des DIPF und Koordinator des Projektes Centrum für Digitale Forschung in den Geistes-, Sozial- und Bildungswissenschaften (CEDIFOR) und des Bereichs eHumanities am IZB. Über die Leibniz-Gemeinschaft wurde die University of Alberta in Edmonton (Kanada) auf Schindler aufmerksam und lud ihn nach Nordamerika ein, wo er als deutscher Experte für Digital Humanities an zwei wissenschaftlichen Konferenzen teilnahm und am Lehrstuhl von Professor Geoffrey Rockwell Kontakte und neue Impulse sammeln konnte. Hier im DIPFblog berichtet er davon:

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