Wenn Kinder wegweisende Lernfortschritte machen …

Huschka, Brandenburg, Ehm
Dr. Jan-Henning Ehm gehört im DIPF-Arbeitsbereich „Entwicklung erfolgreichen Lernens“ zum Leitungsteam von mehreren Forschungsprojekten zum Thema früher Bildung.

Dr. Jan-Henning Ehm ist Bildungsforscher und Habilitand am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Mit seiner Arbeit an Wie Kinder zwischen vier und acht Jahren lernen – Psychologische Erkenntnisse und Konsequenzen für die Praxis beteiligte er sich zum ersten Mal federführend an einem wissenschaftlichen Buchprojekt. Wir sprachen mit Dr. Ehm über die Lernmotivation von Kindern im Vorschulalter, verschiedene Ansätze zur Förderung ihrer Schulfähigkeit beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule und über seine Mitarbeit als Erstautor an dem pädagogisch-psychologischen Lehrwerk.

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Die PhDIPF-Academy: „Erfahrung sammeln in der Kommunikation von Forschung“

Derzeit arbeiten am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) rund 40 Nachwuchs­wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an ihrer Promotion. Vom Zweitsprach­erwerb über die Schullandschaft in Berlin bis zum Einfluss des Geschlechts auf den Schulerfolg beschäftigen sie sich dabei in den verschiedenen Abteilungen am DIPF mit den unterschiedlichsten Themen. Unterstützt werden sie während der Entstehung ihrer Doktorarbeit im Rahmen des institutsinternen interdisziplinären Promotionsförderprogramms, dem PhDIPF. Ein Ziel des Programms ist es, Möglichkeiten für abteilungsübergreifende Kooperationen und Austausch unter den Promovierenden am DIPF zu schaffen. Dazu dient besonders die einmal jährlich stattfindende PhDIPF-Academy, auf denen die angehenden Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotionsvorhaben vorstellen. Im Juni 2017 fand die Academy in der sechsten Runde statt. Wir haben Daniel Bengs, Doktorand im Informationszentrum Bildung und ehemaliges Mitglied der Promovierendenvertretung am DIPF, gefragt wie es war.
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Neue Vielfalt im deutschen Hochschulsystem?

In wenigen Wochen erscheint eine neue Ausgabe des Magazins DIPF informiert, die sich den Befunden des aktuellen nationalen Bildungsberichts widmet: In zahlreichen Beiträgen geben die Autorinnen und Autoren des Berichts gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten einen kompakten Überblick über Trends, Herausforderungen und Perspektiven in den einzelnen Bildungsbereichen. Einen ersten Beitrag von Prof. Dr. Andrä Wolter von der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sowie Dr. Christian Kerst, ebenfalls vom DZHW, können Sie bereits jetzt in unserem Blog lesen:

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Studierende im Hörsaal: In den vergangenen Jahren ist die Beteiligung an akademischer Bildung nicht nur weltweit, sondern gerade auch in Deutschland stark angestiegen. Foto: kasto – Fotolia

„Im internationalen Vergleich galt das deutsche Hochschulwesen lange als Beispiel für ein recht homogenes System. Dies war zum einen darauf zurückzuführen, dass Deutschland im Kreis der OECD-Länder zwar eine seit den 1960er Jahren kontinuierlich wachsende, international betrachtet aber weit unterdurchschnittliche Studierquote aufwies. Zum anderen wurden institutionelle Unterschiede innerhalb der beiden Sektoren des deutschen Hochschulsystems – Fachhochschulen und Universitäten – als relativ gering und eher informell angesehen, und die Zahl privater Einrichtungen war äußerst klein. In den vergangenen Jahren ist aber die Beteiligung an akademischer Bildung nicht nur weltweit, sondern gerade auch in Deutschland stark angestiegen. Die Frage ist, ob mit dieser Expansion auch ein Wandel in der Struktur des Hochschulsystems und der Zusammensetzung der Studierenden verbunden ist, der sich als Diversifizierung oder Heterogenisierung beschreiben lässt. Dieser Frage geht der folgende Beitrag sowohl für die Seite des Angebots (Hochschulen und Studiengänge), als auch für die Nachfrageseite (Teilnehmerinnen und Teilnehmer) nach.

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Vom Seminar zur Juniorprofessur

FRAGEN AN Professor Johannes Hartig, der im Interview erklärt, warum vom Engagement des DIPF in der Lehre Studierende, Qualifikanten und Institut profitieren.

Frage: „Warum engagiert sich ein Forschungsinstitut wie das DIPF in der Lehre?“

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Professor Johannes Hartig unterrichtet in diesem Semester Forschungsmethoden im Master und Statistik im Bachelor Psychologie. Dabei rekrutiert er schon mal zukünftige Professorinnen.

Hartig: „Zum einen hält die Beteiligung an der Lehre das Verhältnis zum Fachbereich aufrecht. Da wir ein interdisziplinäres Institut sind, sind das ganz unterschiedliche Fachbereiche an unterschiedlichen Universitäten. Unsere Professorinnen und Professoren sind zur Lehre verpflichtet. Da jede der DIPF-Professuren an einem Unifachbereich angesiedelt ist, ist damit selbstverständlich ein Lehrdeputat verbunden. Aber nicht nur wir Professorinnen und Professoren geben Seminare und halten Vorlesungen, auch unsere Post-Docs und Promovierenden sind beteiligt. Für sie ist diese Beteiligung ein wichtiger Teil ihrer wissenschaftlichen Qualifikation – wer plant, am DIPF zu habilitieren oder seine Doktorarbeit zu schreiben, kann also durchaus auch Lehrerfahrung sammeln. Wir haben in vieler Hinsicht sehr gute Arbeitsbedingungen für die wissenschaftliche Qualifikation. Deshalb ist es uns außerdem wichtig, dass unserem wissenschaftlichen Nachwuchs in der weiteren Laufbahn kein Nachteil entsteht, nur weil er nach der Qualifikationsphase ohne Lehrerfahrung dastünde. Noch etwas: Unsere Qualifikanten bekommen formale Lehraufträge, die zum Teil sogar vergütet sind – wie ein Nebenjob sozusagen.“

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„Internationale Kontakte knüpfen“

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Dr. Anna-Katharina Praetorius an ihrem neuen Arbeitsplatz im DIPF.

In der Abteilung Bildungsqualität und Evaluation gibt es ein neues Gesicht: Seit Kurzem ist Dr. Anna-Katharina Praetorius Habilitandin am DIPF. Sie hat Pädagogik, Grundschulpädagogik und Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg studiert, war anschließend Promotionsstipendiatin an der Universität Koblenz-Landau im DGF-Graduiertenkolleg „Unterrichtsprozesse“ und später Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Psychologie der Universität Augsburg. Weiterlesen

Arbeiten und Promovieren am DIPF – wie geht das?

Professor Dr. Eckhard Klieme
Professor Dr. Eckhard Klieme

INTERVIEW Der wissenschaftliche Nachwuchs war diese Woche eines der großen Themen am DIPF. Das Institut hatte Professor Dr. Matthias Kleiner zu Gast, den Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, der sich insbesondere um den Austausch mit den Doktorandinnen und Doktoranden bemühte. Aber was heißt es eigentlich, sich als junge Wissenschaftlerin oder als junger Wissenschaftler am DIPF zu bewerben? Was erwartet einen und welche Voraussetzungen sind notwendig – vor allem hinsichtlich einer Promotion? Studierende des Masterstudiengangs Erziehungswissenschaft der Frankfurter Goethe-Universität haben Fragen an DIPF-Vorstandsmitglied Professor Dr. Eckhard Klieme gestellt. Für seine Abteilung Bildungsqualität und Evaluation hat er ihnen ausführlich geantwortet. Weiterlesen

„Darin liegt die Zukunft“

Prof. Dr. Markus Hasselhorn ist Direktor des DIPF.
Professor Dr. Markus Hasselhorn ist Direktor des DIPF.

INTERVIEW Rund 60 Doktorandinnen und Doktoranden zählt das DIPF derzeit. Im Interview mit unserem Instituts-Journal DIPF informiert erläutert Professor Dr. Marcus Hasselhorn (Direktor des DIPF und  Direktor der Institutsabteilung Bildung und Entwicklung)   die Besonderheiten der Nachwuchsförderung an einem außeruniversitären Institut wie dem DIPF. Und er stellt klar, warum es so wichtig ist, angehende Forscherinnen und Forscher zu betreuen und in die eigene Arbeit einzubinden.

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